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MassivPlan
VorhabenMagazin

Kosten im Einzelnen

Kilowattstunden mal Preis, und was in keinem Preis steckt

Wie sich der Preis eines nachgerüsteten Speichers aus der Größe ergibt, was Verbrauch und Gegend verschieben und welche Posten Sie in jedem Angebot gesondert abfragen.

Diese PhotovoltaikanlageBei den zulassungspflichtigen Handwerken darunter prüfen wir die Handwerkskarte, bevor ein Betrieb Ihre Akte sieht.

Der Preis eines nachgerüsteten Speichers ist Kapazität mal Preis je Kilowattstunde. Beides ist bei Ihnen eine andere Zahl als im Beispiel, das mit 8 Kilowattstunden rechnet, weil unsere Wissensschicht diese Größe annimmt, solange Ihre unbekannt ist. Bei 5 Kilowattstunden wären es für die Speicherzeile 2.750 bis 5.000 Euro netto, bei 10 Kilowattstunden 5.500 bis 10.000 Euro. Der Unterschied zwischen zwei Größen ist damit größer als der zwischen dem günstigen und dem teuren Ende der Spanne.

Wer Angebote vergleicht, fragt zuerst nach der Größe. Ein Betrieb, der mit 5 Kilowattstunden kalkuliert, und einer, der 10 ansetzt, haben zwei verschiedene Geräte im Blick, auch wenn beide 550 Euro je Kilowattstunde nennen. In der Akte steht die Größe als eigene Angabe. Kennt der Agent sie noch nicht, führt er sie als offenen Punkt und nimmt keine an.

Die Positionen

Dieselben Spannen, mit denen der Agent Ihre Akte rechnet. Keine zweite Zahlenwelt fürs Schaufenster.

Was ein nachgerüsteter Speicher kostet

Drei Zeilen aus unserer Wissensschicht, die Beträge sind Nettobeträge, so kalkulieren Betriebe. Rechts steht wie überall in diesem Haus der Bruttobetrag mit 19 Prozent Umsatzsteuer. Für einen Speicher, der als Ergänzung einer Anlage auf Ihrem Wohnhaus nach dem 1. Januar 2023 kommt, ist das zu hoch: Dort fällt keine Umsatzsteuer an, Sie zahlen den Nettobetrag. Teilen Sie die Werte also durch 1,19.

PositionSpanne brutto
Batteriespeicher liefern und einbinden, 8 kWhLithium-Eisenphosphat, geliefert, eingebunden und montiert, 550 bis 1.000 Euro je kWh netto. Die Zeile skaliert mit der Größe: 5 kWh liegen bei 2.750 bis 5.000 Euro, 10 kWh bei 5.500 bis 10.000 Euro.5.236 € – 9.520 €
Anmeldung beim Netzbetreiber und im MarktstammdatenregisterPauschale für die Mitteilung an den Netzbetreiber und die Registrierung des Speichers bei der Bundesnetzagentur.298 € – 774 €
Potentialausgleich und Überspannungsschutz herstellenPauschale für DC- und AC-seitigen Überspannungsschutz nach VDE. Bei vorhandener Blitzschutzanlage kommt die Einbindung nach DIN EN 62305 dazu.476 € – 1.428 €
Typischer FallEin Speicher mit 8 Kilowattstunden an einer laufenden Anlage, mit Anmeldung und Überspannungsschutz. Ohne Notstromfunktion, ohne Hybridwechselrichter, ohne Umbau des Zählerplatzes und ohne Regionalfaktor. Auf einem Wohnhaus fällt darauf keine Umsatzsteuer an, Sie zahlen also die 5.050 bis 9.850 Euro netto und nicht den Bruttobetrag daneben.6.010 € – 11.722 €

Was den Preis bewegt

Größe des Speichers
Jede Kilowattstunde kostet 550 bis 1.000 Euro netto. Zwei Kilowattstunden mehr oder weniger verschieben die Summe um 1.100 bis 2.000 Euro, und die Größe folgt Ihrem Verbrauch.
Jahresverbrauch
Die Verbraucherzentrale rechnet mit rund 1,5 Kilowattstunden Speicher je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Aus 3.500 werden damit rund 5, aus 5.000 rund 8 und aus 6.500 rund 10 Kilowattstunden, also Summen von rund 2.750 bis 5.000, 4.400 bis 8.000 und 5.500 bis 10.000 Euro netto für die Speicherzeile.
Region
Bei Photovoltaik rechnen wir mit Faktoren zwischen 0,91 und 1,12, rund 23 Prozent zwischen den Enden. Bei Postleitzahlen mit 80 oder 81 am Anfang wird aus der Speicherzeile von 4.400 bis 8.000 Euro rund 4.930 bis 8.960 Euro netto, bei 17 rund 4.000 bis 7.280.
Notstromfunktion und Kopplung
Eine Größenordnung steht hier nicht, weil keine belegt ist. Die Verbraucherzentrale schreibt, dass die Not- und Ersatzstromfähigkeit oft nur gegen Aufpreis zu haben ist, und für einen Hybridwechselrichter führen wir keine Zeile. Eine Zahl dafür wäre erfunden.

Was in diesen Zahlen nicht steckt

  • Die Notstrom- oder Ersatzstromfunktion. Nach Angabe der Verbraucherzentrale oft nur gegen Aufpreis, und die Wissensschicht führt dafür keine Spanne.
  • Ein neuer oder zusätzlicher Wechselrichter, wenn der Speicher DC-gekoppelt werden soll und die Anlage keinen Hybridwechselrichter hat. Dafür führen wir keine Zeile.
  • Der Umbau des Zählerplatzes, falls für den Speicher Platz geschaffen werden muss. Die Wissensschicht führt die Anpassung nur zusammen mit dem Zweirichtungszähler einer neuen Anlage, und den hat Ihre Anlage schon. Fragen Sie im Angebot danach.
  • Bauliche Arbeiten am Aufstellort, etwa ein Wandanschluss, ein Sockel oder ein Durchbruch. Dafür führen wir keine Zahl.
  • Zusatzgeräte, die Sie selbst kaufen, etwa ein Energiemanagementsystem. Sie stehen in keiner Zeile und in keiner Summe.
  • Eine Wallbox oder eine neue Anlage. Wer beides zusammen plant, ist auf den Seiten zur Wallbox und zur Solaranlage richtig.

Was in einem Angebot gleich sein muss

Bei einem Speicher unterscheiden sich Angebote selten im Preis je Kilowattstunde, sondern darin, was sie mitliefern. Diese fünf Angaben sollten in jedem Angebot stehen, bevor Sie zwei Summen nebeneinanderlegen.

  • Die angesetzte nutzbare Kapazität in Kilowattstunden
  • AC- oder DC-Kopplung und, falls nötig, ein eigener oder ein Hybridwechselrichter
  • Ob die Notstromfunktion enthalten ist und in welcher Form
  • Ob die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Register enthalten ist
  • Wo der Speicher steht und wer die Arbeiten dort ausführt

Wenn der Speicher auf der Rechnung ohne Umsatzsteuer steht

Bei einer Anlage auf einem Wohnhaus fällt auf die Nachrüstung nach dem 1. Januar 2023 keine Umsatzsteuer an. Die 4.400 bis 8.000 Euro der Speicherzeile sind dann der Endbetrag, und die 5.236 bis 9.520 Euro der Bruttospalte sind es nicht. Ob der Betrieb die Steuer richtig weglässt, ist ein Punkt, den Sie in jedem Angebot prüfen: Steht sie dort, obwohl der Speicher mindestens 5 Kilowattstunden hat, fragen Sie nach.

Wie die Gegend in die Summe eingeht

Die Wissensschicht hinterlegt für Photovoltaik Faktoren von 0,91 bis 1,12 nach den ersten beiden Stellen der Postleitzahl, rund 23 Prozent Abstand zwischen billigster und teuerster Gegend. Am Beispiel mit 8 Kilowattstunden heißt das: im Osten (Postleitzahlen ab 17) rund 4.000 bis 7.280 Euro für die Speicherzeile, im Süden (80 und 81) rund 4.930 bis 8.960 Euro. Welche Zahl für Sie gilt, steht erst fest, wenn der Dialog Ihre Postleitzahl hat.

Loslegen

Ihre Auswahl geht mit in das Gespräch, damit der Agent nicht bei null anfängt.

Wie viel Strom verbrauchen Sie im Jahr?

Daran hängt die Größe des Speichers und damit fast der ganze Preis. Die Verbraucherzentrale empfiehlt rund 1,5 Kilowattstunden Speicher je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Je Kilowattstunde Speicher rechnen wir mit 550 bis 1.000 Euro netto, ein Speicher mit 8 Kilowattstunden liegt also bei 4.400 bis 8.000 Euro.

Wie viel Strom verbrauchen Sie im Jahr?

Sie können oben etwas auswählen, müssen aber nicht. Ohne Auswahl fragt der Agent im Gespräch danach. Kein Formular, keine Postleitzahl, und Kontaktdaten erst, wenn die Akte fertig ist.

Fragen zu diesem Punkt

Die Spannen stammen aus der Wissensschicht dieser Anwendung, mit der auch Ihre Projektakte gerechnet wird. Sie ersetzen kein Angebot.

Grundlage: Wissensschicht Photovoltaik, Batteriespeicher, Netzanmeldung und Überspannungsschutz mit Preisspannen (MassivPlan), gesehen am 02.10.2026 · Fragen und Antworten zur Umsatzsteuer bei Photovoltaikanlagen, Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG, Batteriespeicher und Erweiterung einer Altanlage (Bundesministerium der Finanzen), gesehen am 02.10.2026 · Webhilfe des Marktstammdatenregisters, Welche Anlagen bzw. Einheiten müssen registriert werden (Bundesnetzagentur), gesehen am 02.10.2026 · Lohnen sich Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen?, AC- und DC-Kopplung, Not- und Ersatzstrom, Größe des Speichers (Verbraucherzentrale), gesehen am 02.10.2026

Diese Seite wurde zuletzt am 02.10.2026 redaktionell geprüft. Beträge brutto inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer.

Zwei Sätze reichen für den Anfang.

Sie müssen nichts vorbereiten und nichts nachschlagen. Der Rest entsteht im Gespräch mit dem Agenten, und Ihre Kontaktdaten fragen wir erst, wenn die Akte fertig ist.

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